1 Juli 2020

Die neue Partnerschaft zwischen der in Mölln ansässigen Firma MOE Marine & Offshore Equipment GmbH, sowie dem dänischen Ventilhersteller Frese A/S und seiner deutschen Tochter Frese GmbH soll helfen, dynamische Ventile und Ventiltechnologie in dem deutschen Marine Markt weiter zu etablieren. Dabei geht es um Nachrüstung, wie auch Neubauten.

Diese Partnerschaft steht für einen etwas neuen Weg- für beide Firmen.

Während Frese in der Vergangenheit mit Vertriebshändlern und eigenen Tochtergesellschaften im Landbereich gearbeitet hat, sieht man jetzt die Zeit für gekommen, eine Partnerschaft mit einem spezialisierten Agenten und Berater zu realisieren. Fokus ist, sich mehr auf spezielle Applikationen und Systeme auf Schiffen zu konzentrieren.

„Interesse an grüner Technologie“

Auch für MOE Marine & Offshore Equipment ist es ein Schritt in eine neue Richtung. So arbeitete MOE in der Vergangenheit grundsätzlich mit Systemlieferanten und nicht mit Herstellern für Einzelkomponenten zusammen.

Jedoch sieht der geschäftsführende Eigentümer, Herr Tim Kutscher, ein großes Potential für dynamische Ventile sowie über Deck, als auch unter Deck.

„Wir haben uns in der Vergangenheit mit vielen unterschiedlichen Systemen auseinandergesetzt. Das gibt uns den Hintergrund und das Wissen, um sofort zu erkennen, dass der Einsatz von dynamischen Ventilen vielerorts sinnvoll ist, besonders weil es eine smarte und einfache Lösung ist. Wir halten immer Ausschau nach neuen Technologien, besonders nach grünen Technologien und ich bin ehrlich gesagt selbst erstaunt, dass wir den Einsatz von dynamischen Ventilen auf Schiffen bis jetzt kaum gesehen haben. Wir sehen hier die Möglichkeit beratend mit Reedereien zu sprechen und aufzuzeigen, dass erhebliche energieeinsparende Potentiale liegen gelassen werden“, sagt Tim Kutscher.

Eine ideale Partnerschaft

Jesper Friis-Wandall Nielsen, Business Development Manager für Marine & Industry bei Frese ist sehr gespannt darauf, Frese Produkte und das Wissen von MOE für Marine Applikationen zu kombinieren. Hilfreich ist natürlich auch das umfassende Netzwerk zu Reedereien, Werften, Designern und auch zu Schiffszulieferern.

„Wir sehen MOE als den idealen Partner für dieses Unterfangen. Tim Kutscher versteht wirklich sehr genau die Auswirkungen des Einsatzes von dynamischen Ventilen, im Vergleich zu statischen Ventilen und das in Hinsicht auf mögliche Energieeinsparung aber auch simplifizierte Bedienung“, erklärt er.

Das Frese Produktportfolio besteht aus einer sehr umfangreichen Anzahl von unterschiedlichen, druckunabhängigen Steuerungsventilen sowie durchflussreduzierenden Ventilen für so ziemlich alle hydromischen Systeme an Bord. Zusätzlich zur Energieeinsparung ist der Hauptvorteil dieser Ventile, die einfache und sehr präzise Arbeitsweise. Dazu kommt die deutlich vereinfachte Inbetriebnahme aufgrund des automatischen Ausgleichs der Ventile und der enormen Flexibilität. Was den Einsatz auch in sehr komplexen Systemen an Bord erlaubt.

Möglichkeiten zur Nachrüstung

Nachdem sich der Markt langsam im Zuge der Covid-19 Krise wieder öffnet, freuen sich beide Firmen darauf, gemeinsam Reedereien und Designer zu besuchen, um mögliche Nachrüstungen zu besprechen.

Nachrüstungen sind für beide Firmen ein guter Weg, um Kunden mit neuen Produkten vertraut zu machen.

„Wir betrachten die bestehende Flotte, denn hier haben wir den sofortigen Zugriff auf Schiffe, bei denen wir den Einsatz dynamischer Ventile testen können und die Auswirkungen mit Schwesterschiffen vergleichen können.

Da der Markt für Neubauten z. Zt. am Boden liegt, aber Deutschland immer noch über eine beträchtliche Handelsflotte verfügt, kann man diese nutzen, um Erfahrungen zu sammeln, neue Erkenntnisse zu gewinnen und das bevor Reedereien sich evtl. entschließen dynamische Ventile der Firma Frese in ihre Neubauspezifikationen und Makerslisten aufzunehmen. Die geringe Neubauaktivität gibt Frese die Möglichkeit den Wert ihrer Produkte jetzt zu beweisen“, sagt Tim Kutscher.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

Joelle Collignon, Internal Sales Manager, Marine & Industry, Frese GmbH
jco@frese.eu
+49 241 475 711 – 13

Oder

Jesper Friis-Wandall Nielsen, Business Development Manager, Marine & Industry, Frese A/S
jwn@frese.dk
+45 26 77 78 73

Oder

Tim R. Kutscher, Managing Owner, MOE Marine & Offshore Equipment GmbH
tim.kutscher@moe-hh.de
+49 4542 995 83 33

20. Mai 2018

MOE arbeitet seit kurzem mit dem italienischen Unternehmen Gicom SRL zusammen, welches Produkte für die Schiffskommunikation herstellt. 

Trotzdem bieten wir weiterhin Support für die IMCOS-Systeme von Gitiesse.

1 März 2018

Seit März dieses Jahres haben MOE GmbH und die norwegische Firma VESTDAVIT AS einen Agenturvertrag für den deutschen Markt geschlossen. Zielgruppe für die gemeinsamen Projekte sind die deutsche Bundesmarine und Behördenschiffe.

1 Februar 2018

Im Frühjahr 2018 haben wir unsere neuen Geschäftsräume in einer sanierten Altbauvilla in der Hindenburgstraße in Mölln bezogen. Wir konnten unser Ersatzteillager deutlich vergrößern.

24 Oktober 2017

ERMA FIRST ist der weltweit erste Anbieter von Full-Flow-Elektrolyse-BWTS, der am Mittwoch, dem 18. Oktober 2017, die USCG-Typgenehmigung erhalten hat. Die ERMA ERST BWTS FIT Lösung für Schiffe, die in Gewässern der Vereinigten Staaten und weltweit eingesetzt werden.
                               
Nach einem langen Testverfahren hat ERMA FIRST seine Tests für die USCG-Typengenehmigung Ende 2016 erfolgreich abgeschlossen. Die Überlegenheit und die ausgereifte Technologie von ERMA FIRST BWTS FIT wurden im Mai 2017 mit dem Antrag auf USCG-Typgenehmigung bestätigt. Ab Oktober 2017 ERMA FIRST freut sich bekannt zu geben, dass ERMA FIRST BWTS FIT das USCG-Typgenehmigungszertifikat erhalten hat und die am besten geeignete Lösung für die Ballastwasseraufbereitung an Bord ist.
 
“Mit der Ratifizierung und dem Inkrafttreten des Übereinkommens im vergangenen September und der Einführung der USCG BWM ist die Installation eines Ballastwasseraufbereitungssystems für den Schutz der Meeresumwelt vor invasiven Arten unerlässlich. ERMA FIRST beweist seine führende Position in der Ballastwasseraufbereitungsbranche sowohl in den Märkten für Neubau und Nachrüstung als auch in der Fähigkeit, anspruchsvolle Projekte wie die Erteilung der Typgenehmigung durch USCG durchzuführen und erfolgreich abzuschließen “, erklärt Konstantinos Stampedakis, Geschäftsführer von ERMA FIRST, Frau Helen Polychronopoulou, Geschäftsentwicklungsleiterin von ERMA FIRST, fuhr fort: “Diese Meilensteine ??machen sowohl unsere Kunden als auch unser Team stolz, denn sie beweisen den effizienten Betrieb und die hohe Qualität unserer Systeme. Die während des USCG-Typgenehmigungsverfahrens verwendeten Einheiten sind seit dem Start identisch geblieben. Darüber hinaus wurden keine Modifikationen an den Einheiten vorgenommen, die bereits an Kunden geliefert wurden, und werden auch nicht an diejenigen vorgenommen, die folgen sollen. “
 
Während des USCG-Typgenehmigungsverfahrens hat sich ERMA FIRST BWTS FIT in einer Vielzahl von herausfordernden Meeresumgebungen in drei verschiedenen Wassersalzen bestens bewährt. Das System wurde sorgfältig entwickelt, entwickelt und konstruiert, um strengsten Tests unterzogen zu werden und einen zuverlässigen Betrieb unter herausfordernden natürlichen Wasserbedingungen zu gewährleisten.
 
“Nach einer langen und ununterbrochenen Phase der Arbeit am USCG-Programm sind wir begeistert, dass wir es geschafft haben, den Zweck zu erfüllen. In unserem Kerngeschäftsmodell ist die Einhaltung von Umweltvorschriften der Schlüssel zu einer nachhaltigen Meer- und Ozeanaktivität. ERMA FIRST BWTS FIT ist die erste Vollstrom-Elektrolyse BWTS, die die USCG-Typgenehmigung und entsprechen den neuesten Vorschriften weltweit “, sagt Dr. Efi Tsolaki, Chief Scientific Officer bei ERMA FIRST.
 
ERMA FIRST BWTS FIT ist ein fortschrittliches modulares System, das entwickelt wurde, um alle speziellen Installationsanforderungen für Neubauten oder Nachrüstungsprojekte zu erfüllen. ERMA FIRST BWTS FIT ist eine einfache Lösung für alle Arten und Größen von Schiffen und deckt einen umfangreichen Kapazitätsbereich von 50-3740 m3 / h ab. Die Hauptkomponenten des Systems sind ein High-End-Rückspülfilter und eine Elektrolysezelle mit hervorragender Leistung unter den anspruchsvollsten Bedingungen. Der selbstreinigende automatische Siebfilter hat eine Nennfilterrate von 40 Mikron. Für die Ballastwasserabgabe des Schiffes besteht keine Notwendigkeit, das System zu verwenden. Es wird vollständig umgangen, und das Wasser kann direkt nach der Neutralisation direkt über Bord abgeleitet werden, was zu erheblichen Energieeinsparungen für die Bediener / Manager des Schiffes führt. Mit einem Wirkstoff, der nach der Methode der Elektrolyse hergestellt wird, entfällt jegliche Gefahr des Wiederaufwachsens von Mikroorganismen.
 
Die Einfachheit und das Know-how von ERMA FIRST bei der Realisierung herausfordernder Projekte wurde von vielen Schiffseignern und -betreibern anerkannt, die bereits mit ihren Neubauten und Nachrüstungen auf das Unternehmen vertraut haben. Heute hat ERMA FIRST eine renommierte Referenzliste von Reedern und Werften weltweit in Griechenland, China, Italien, der Türkei, Rumänien, Japan, Korea, USA, Dänemark, Großbritannien und Deutschland.

20 September 2017

Claus Kutscher hat sich zum 01. August 2017 nach 50 Jahren als Gesellschafter der MOE Marine & Offshore Equipment GmbH zurückgezogen.
 
Die Gesellschafteranteile gehen an den zweiten Gesellschafter und Geschäftsführer Tim R. Kutscher über.  
 
Claus Kutscher begann seine Tätigkeit für das Unternehmen im Jahre 1967, damals noch unter dem Firmennamen Nikolai von Stempel oHG,  und wurde am 14.02.1979 als persönlich haftender Gesellschafter in die Geschäftsführung berufen, welcher er bis zum Jahre 2010 beiwohnte . Am 31.03.2011 wechselte Claus Kutscher in den wohlverdienten Ruhestand, stand dem Unternehmen aber auch weiterhin als Berater und Gesellschafter zur Verfügung. 50 Jahre lang prägte er das Unternehmen mit seiner Hingabe, seinem Fachwissen und seiner Marktkenntnis, aber auch durch sein Pflichtbewusstsein und seine stets freundliche und faire Art seinen Mitarbeitern und Geschäftspartnern gegenüber. Seine Persönlichkeit fand Anerkennung weit über die deutschen Grenzen hinaus.  Es war Herrn Kutscher sen. aber auch immer sehr wichtig, die Nachfolge des Unternehmens zu sichern. Daher berief er bereits 1999 seinen Sohn Tim R. Kutscher in die Geschäftsführung und baute ihn als Nachfolger und Gesellschafter auf. Diese Weitsicht und Planung sichert heute die Gegenwart und die Zukunft des Unternehmens. Die MOE GmbH in Reinbek gehört heute zu den ersten Adressen als Repräsentant führender Lieferanten des internationalen Handels- und Marineschiffbau.

6 Januar 2017

Mit dieser strategischen Entscheidung versprechen wir uns in Zukunft für alle Marktbereiche im Schiffbau konkurrenzfähige Pakete schnüren zu können. Für uns war es entscheidend in allen Marktsegmenten präsent zu sein, egal ob Kreuzfahrer und Fähren auf deutschen Werfen oder z.B. Bulker in China oder Korea. Unterschiedliche Schiffstypen erfordern unterschiedliche Lösungen und auch Produkte. Diesen Anforderungen können wir nur begegnen, indem wir uns von der Produktpalette bis zu den Dienstleistungen entsprechend breit aufstellen.  Das haben wir mit der Zusammenarbeit mit Hi Air und Novenco erreicht.

1 Januar 2015

Ab 1. Januar 2015 repräsentiert die MOE die polnische Firma TOWIMOR. TOWIMOR ist Hersteller von elektrischen und hydraulischen Decksmaschinen, Spille, Verholwinden und kombinierte Anker- und Verholwinden für Marine- und Offshore-Anwendungen.